3D Animation

Letztes

Official Blender Foundation release: “Cosmos Laundromat – First Cycle”

Die Blender Foundation stellt  ihren neuen Film vor: “Cosmos Laundromat – First Cycle”. 

Der Zusatz “First Cycle” ergibt sich aus der Geschichte – und zwar sowohl aus der der Entstehung des Films und auch der Story selbst. Ursprünglich war geplant ein Werk in Spielfilmlänge zu produzieren, Mehrere weltweit verteilte Studios sollten parallel jeweils einen ca. 10-minütigen Teil des Films erstellen. Damit die unterschiedlichen Stile der Studios nicht Verwirrung stiften würden, war die Story so gebaut, das die Hauptfigur, ein Schaf,  in verschiedenen Inkarnationen durch verschiedene Welten reisen sollte. Doch leider reichten die Einnahmen beim Crowdfunding zu einem solch ambitionierten Ansatz nicht aus. So entschloss man sich zunächst nur die erste “Verwandlungsreise” zu realisieren. Und hier ist sie!

RenderPilot Version 2.0

Nachdem einiges an Wünschen für weiteren Features einging, ist eine neue Version des RenderPilots in Vorbereitung. Dies wird quasi die “Profiversion” für anspruchsvolle Renderer :-). Und hier ein erster Blick auf die neue Programmversion – direkt aus der Montagehalle:
RenderPilot2
Zu den zahlreichen Neuerungen gehören u.a.:

  • Menü-Steuerung
  • Anzeige der geladenen Version von Blender
  • Anzeige der Jobliste als Tabelle
  • Anzeige der blend-File-Werte (Datum, Zeit, Blenderversion)
  • Jobs kopierbar
  • Render-Scene auswählbar
  • Camera auswählbar
  • Render-Fortschrittsanzeige mit vorausberechneter Renderdauer/-endzeit
  • Anzeige von letzter Renderdauer
  • Anzeige der dateiinternen Frame- und Outputformat-Werte
  • Verlustfreie Render-Unterbrechung mit der Möglichkeit später weiterzurendern
  • Datum/Zeit-Anzeige auch im US-Modus
  • Einscannen eines Verzeichnisses mit blend-Files in Renderjobs
  • Einlesen von Render-Batch-Dateien in Renderjobs
  • Ausgabe von Joblisten in Render-Batch-Dateien
  • Fehlerkontrolle für Renderer

Somit wurden viele der User-Vorschläge umgesetzt und eine Menge an neuen, hoffentlich nützlichen Features hinzugefügt. Damit dürfte RenderPilot zu den entsprechenden Batch-Rendersteuerungen kommerzieller Programme aufgeholt haben – oder sie sogar hinter sich lassen :-)

Die neue Version ist übrigens absolut dateikompatibel zur Vorversion, kann also vorhandene Joblisten verarbeiten.

Ähmm … Hollywooooooas?

Darf man mal etwas (ein klitzeklein bisschen) Stolz zeigen? Ne! … oooooder doch mal nur ganz wenig? Ach was solls!

Nun normalerweise vermutet man ja hinter so etwas stets “n’ blöden Scherz”. Hm, nur wenn’s sich dann plötzlich als wahr herausstellt, ist man doch recht baff! Und etwas stolz. Aber ja doch …

RenderPilotWie? Um was es geht? Ach so ja: Soeben habe ich erfahren, dass die merkwürdigen eMails der letzten Tage tatsächlich echt waren. RenderPilot wird zur Zeit von einer VFX-Firma in Hollywood (resp. Burbank) eingesetzt. Das Programm wurde da von jemandem (Name sag ich nicht!) eingebracht, der als Visual Effects Artist bereits bei Sin City, The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor oder Life of Pi dabei war. Schau mal an!

Also, irgendwie ist das ein wunderschöner Tag heute, nicht wahr?!

Layerbelegung

Im lauf meiner Arbeit mit Blender hat sich für mich da eine klare Aufteilung der Layer ergeben. Sie ist für die (äh . .na ja .. meine :)  ) Anforderungen der Animation optimiert.

Layerbelegung

Auf dem Layer Light/General befinden sich alle “festen” Lichter und auf Light/Special die animierten (Helligkeit, Farbe, Position, etc), damit letztere leichter zu finden sind. Zusätzlich können Lichter auch auf den gesonderten Set-Layern sein (für Layer-Only Lamps). Auch auf den Charakter-Layern können Führungslichter für die einzelnen Charaktere sein. Diese sind ebenfalls meist  Layer-Only Lamps.

RenderPilot

Nachdem ich doch einiges an Renderläufen durchführen muss, habe ich mir ein kleines Programm geschrieben, das mir die Arbeit etwas abnimmt. Der RenderPilot.
RenderPilot
Damit lassen sich beliebig viele Joblisten führen, die wiederum mehrere Renderjobs beinhalten können. Mittels einer Zeitsteuerung laufen die dann über Nacht oder an Zeiten an denen der Recher dafür frei ist. Insbesonders das wiederholte Rendern von mehrfach überarbeiteten Szenen sind damit kein Problem mehr.

Als kleiner Nebeneffekt werden damit auch die Renderzeiten protokolliert. Und die reichen je nach Szene von 2 Stunden bis zu vier Tagen. Ich bin mal gespannt zu erfahren, wie lange ein komplettes Durchrendern des Films (also die Summe der Renderzeiten aller Szenen) so ergäbe.

Ergänzung:
Wer das Programm einmal ausprobieren möchte, hier die Links zum Download der Betaversion:
Programm: https://www.dropbox.com/s/ajjz9gigtie39f7/RenderPilot.exe?dl=0
Doc_Eng: https://www.dropbox.com/s/q4cinadencfeopo/RenderPilot_Eng.pdf?dl=0
Dok_Ger: https://www.dropbox.com/s/fs9vrkjaikqfsqk/RenderPilot_Ger.pdf?dl=0
Ein Hinweis: Die Dateien liegen in der Dropbox und diese fragt ggf. am Anfang nach einer Anmeldung. Einfach irgendwo daneben klicken und schon ist man beim freien Download.

“The Art of Happiness”- Bester europäischer Animationsfilm 2014

Die European Film Academy wählte “The Art of Happiness (L’arte della felicità)” von Alessandro Rak (ITA) zum besten europäischen Animationsfilm des Jahres 2014.  

Die Konkurenz bestand aus “Jack and the Cuckoo-Clock Heart (Jack et la mécanique du coeur)” von Mathias Malzieu und Stéphane Berla (FRA)

und “Minuscule – Valley of the Lost Ants (Minuscule – La vallée des fourmies perdues)” von Hélène Giraud und Thomas Szabo (BEL/FRA).  

Blender Development 2.71-2.72

Die großartige Software Blender wird ja ständig weiterentwickelt. Hier einmal eine Visualisierung der Entwicklungsschritte von der Version 2.71 zu 2.72. Sie wurde von Sinestesia Studio mittels “Gource” realisiert und zeigt die Verzeichnisse (=”Äste”) sowie die Dateien (=”Blätter”) in Entstehen und Umstrukturierung.  Die eingeblendeten Namen sind die der beteiligten Entwickler. Diese Darstellung gibt zumindest einen kleinen Eindruck von Aufwand und Fortschritt des Projekts. Danke an alle Entwickler!

Die Sache mit der Ölflasche

Ich bin noch dabei, die Szenen zu ‘finishen’. Insbesonders die Animation braucht noch einiges an Politur. Dennoch will ich mal etwas mehr vom Film zeigen. Hier die Szene, in der das Gespenst seinen ersten Versuch startet die Parvenüs zu ertschrecken:  Die Sache mit der Ölflasche …

A tribute to Hayao Miyazaki

Ein Tribute an den großen japanischen Trickfilm-Regisseur Hayao Miyazaki, Schöpfer von Werken wie “Chihiros Reise ins Zauberland”, “Prinzessin Mononoke” oder “Das wandelnde Schloss”. In einer 8-Bit-Videospiel-Optik lässt Pablo Fernandez Eyre aus Los Angeles einige Figuren von Miyazaki wieder auftreten:

Es wird weiter getrickst

Noch arbeite ich an der Verbesserung der Animationen.  Inbesondere die Effekte machen noch einiges an Arbeit.

Zumindest sind die Sets final. Auch wenn diese zum Teil recht umfangreich geraten sind. Hier mal das Set des Kellergewölbes von Schloss Canterville.

Katakombe_400

21. Internationales Trickfilm-Festival Stuttgart

Es ist mal wieder soweit: 21. Internationales Trickfilm-Festival Stuttgart vom 22. – 27. April 2014. Sechs Tage lang gibt es animierte Kurz- und Langfilme aller Genres. Das Stuttgarter Festival hat sich zu einem der international wichtigsten Events rund um den getricksten Film gemausert.

Sehr schön finde ich die Einladungstrailer: “Plot-O-Matic” – so einfach ist es also einen Trickfilmstoff zu finden:  Mehr davon? Bitte sehr:  
Die Werke stammen von Florian Werzinski und Iring Freytag (Filmakademie Baden-Württemberg).

Blender 2.7 erschienen

blender 2.7Von Blender ist soeben die Version 2.70 erschienen.

Unter anderem wurde die Menüoberfläche überarbeitet, das Modeling erhielt bessere Unterstützung, die Möglichkeiten des Renderes Cycles wurden erweitert und die Game Engine beherrscht jetzt LoD Handling (Level of Detail).

Download unter http://www.blender.org/download

Stachelbeere mit Schafen

Die Blender-Foundation startet ihr bislang ehrgeizigstes Projekt, ein 3D-Animationsfilm in Spielfilmlänge. Deckname “Gooseberry” (Stachelbeere). Bei den Protagonisten scheint es sich um abenteuerlustige Schafe zu handeln: GooseberryMovieArtwork1 Erstellt wird der Film von einem Dutzend Blender-Animationsstudios, die sich über den gesamten Globus verteilen. Gemeinsam arbeiten 80 Vollzeitkräfte etwa 18 Monate an den Projekt. Regisseur ist Mathieu Auvray und Produzent Ton Roosendaal. Finanziert wird der Film über Crowdfunding, siehe Gooseberry-Site.

Und einen Teaser gibt es auch schon:

NACHTRAG: Da beim Crowdfunding die erwartete Anzahl an Ünterstützern, respektive an Geldes, dann doch nicht zustande kam, wurde das Projekt überarbeitet. Es wird nun eine Kurzfilm und der entsteht in Amsterdam.

Ein Touch von “Vom Winde verweht”

Lange habe ich schon nichts mehr geschrieben hier im Blog. Aber das nur weil ich mittlerweile fast täglich an der Fertigstellung des Films arbeite. Am letzten Wochenende wurde dann auch die kleine Szene mit dem Begräbniszug endlich fertig.  Beerdigung3
Sie ist nur klein, so an die 12 Sekunden, aber immerhin laufen 10 Personen dem Leichenwagen hinterher, dazu noch zwei auf dem Kutschbock sitzenze Lakaien sowie zwei dahintrottende Pferde. Ne Menge Walkcycles. Das ganze findet im Abendrot statt, was mich beim Betrachten der Szene irgendwie an eine ähnliche Einstellung aus “Vom Winde verweht” erinnerte. Na ja, eine Abschiedsszene darf auch etwas Kitsch wagen.

Die Zeit läuft aus dem Ruder

LordC_Gallery_weitSeit jüngster Zeit habe ich schwere Probleme mit dem VSE beim finalen Rausrendern meines Films. Der 3D-Animationsfilm ist jetzt 44:35 Min lang und besteht aus ca. 230 Einstellungen, die sämtlich mittels Blender-Intern in AVI-RAW gerendert wurden – allerdings teilweise mit v2.62 und zum Teil mit 2.68. Und diese Mischung macht wohl Probleme.

Zum einen ließ sicht plötzlich das Schnittfile nicht mehr in 2.62 laden. PANIK! .. ok, ich bin dann auf 2.68 umgestiegen und dann gings wieder. Aber …

Nachdem ich dann die Eröffnungsszene (ursprünglich mit 2.62 gerendert) nach einer Änderung erneut mit 2.68 renderte, war anschließend der Wurm drin. Im Testlauf im VSE war zwar alles in Ordnung, aber im fertigen Film (MPEG) lief der Ton korrekt aber das Bild mit ca. doppelter Geschwindigkeit. Ich tippte auf ein Timecode-Problem (welches Blender ja schonmal hatte).

Und tatsächlich, als ich die Szene mit VCDGear lud, zeigte das Teil jede Menge fehlerhafter Sync-Blöcke an. Blender, bzw. das FFmpeg hat da offensichtlich ein Problem. Alles herumspielen mit TimeCode/Proxy/etc. brachte nichts. Einzige Lösung: Mit VCDGear laden, reparieren lassen und wieder abspeichern. Dann liefs …

Von wegen … Jetzt rendert Blender 2.68 zwar Bild&Ton synchron raus, bleibt aber irgendwann nach 20 – 30 Minuten stehen -> Keine Rückmeldung. Stets an einer anderen Stelle. Mist! Blender sollte doch mit den selbst erzeugten Files klar kommen.

Wenns ganz blöd läuft, muss ich alle 230 Einstellungen nochmal mit v2.68 rendern … oh Heiliger Zarquon …

NACHTRAG: Durch einen Tipp bei Blendpolis.de konnte das Problem behoben werden. Ich schneide den Film jetzt mit der Blender-Version 2.66a – die hat die genannten Defekte offenbar nicht und arbeitet einwandfrei.

Ich hätte auf mich hören sollen. Wie ich bereits in einem Beitrag schrieb, scheue ich eigentlich jeden Blender-Versionswechsel während der Produktion. Das bringt meist zusätzlichen Ärger. Also zurück von 2.68 zu 2.66a!

Ziel in Sicht

OK, so sieht es  nun mal aus: Hier ein Bild aus der endgültigen(!) Fassung des Films. Das Gespenst bei einem seiner mitternächlichen Auftritte, kurz bevor das Unheil von oben hereinbricht.
Ghost_TwinMeeting
Nach langem (wirklich sehr langem) herumprobieren, habe ich diese Art der Beleuchtung gewählt. Ich kann nur hoffen, dass in den vielen Nachtszenen noch etwas zu sehen ist. Ich habe keinen Nerv mehr, daran herum zu wursteln … genug des Herumprobierens .. Diese Ausleuchtung ist jetzt endgültig! Basta!

Umstieg auf neue Blender-Version

Nachdem ich im April 2011 von der Blender-Version 2.4 auf 2.5 umstieg, dann im März 2012 auf 2.62 wechselte, muss ich nun wohl wieder upgraden.

Lange habe ich der 2,62 die Treue gehalten, auch wenn inzwischen neuere Versionen herauskamen. Bei der guten alten 2.62 wusste um die Stärken und Schwächen und war gewohnt ersteres zu nutzen und letzeres zu umgehen. Aber jetzt bin ich mit dem Projekt an die Grenzen von 2.62 gestoßen. Bei einigen, nachträglich “aufgemotzten” Szenen (mehr Details , mehr Effekte, usw.) habe ich nun mit Abstürzen zu kämpfen.  Das Teil pakts nicht mehr.

Bislang habe ich den erneuten Umstieg herausgezögert, da Tests zeigten, dass man evtl. nicht mehr zurück kann. Ein mit Blender 2.65 (oder höher) gespeichertes File, können ältere Versionen ggf. nicht mehr lesen und stürzen ihrerseits ab.

Blender2.68_splash

Aber es muss wohl sein. Also ab jetzt gehts mit 2.68a weiter. Der SplashScreen zeigt übrigens ein Szenenbild aus dem Tube-Filmprojekt “Wires For Empathy” von Bassam Kurdali, das mit Blender realisiert wird.

Kleinigkeiten machen die meiste Arbeit

Tja, wie heißt es: Kleinigkeiten machen die meiste Arbeit. Da wollte ich dem Geist in seiner Erscheiningsform als Skelett noch mal ein schönes Glühen verpassen und schon gibts Ärger. Der Halo istz plötzlich weg. Paravan4Dort wo hinter dem Skelett diese dunkelgrüne Fläche des Paravents ist, wird der Halo vollständig “geschluckt”. Das ist blöd, denn dadurch funktioniert der geplante Gag nicht mehr.

Zur Klarstellung: Das Skelett steht vor dem Paravent! Also sollte auch der ihn umgebende Halo vor der Stellwand zu sehen sein. Warum das nicht so ist? Keine Ahnung. Ob es etwas damit zu tun hat, dass diese Fläche teiltransparent ist?

Da werden ich mal die Kollegen im Blender-Forum fragen …

Blender Conference 2013 / Suzanne Award

Auch In diesem Jahr wird wieder die Blender Conference in Amsterdam veranstaltet. Neben einer großen Veranstalltungsreihe mit über 50 Vorträgen, bzw, Workshops findet auch das Suzanne Award / Animation Festival statt. Blender Filmemacher können ab sofort ihre Werke einreichen. Alle Informationen dazu gibts hier: http://suzanne.myblender.org.

Suzanne Award

Suzanne Award

Deadline ist der 16. October 2013.

Die besten Filme werden in einem 90-minütigen Programm im Kino “De Balie” präsentiert. Eine Juri zeichnet die allerbesten in den Kategorien

1. Best short film
2. Best character animation
3. Best designed short film

mit dem Suzanne Award aus.

Die Gewinner des letzten Jahres finden sich hier.

Waldsee

Hier ein Set, an dessen Verbesserung ich gerade arbeite. Virginia und ihr Verehrer reiten gemeinsam aus. Dabei kommen sie auch an einem Waldsee vorbei. Der erste Entwurf (siehe unten) gefiel mir überhaupt nicht mehr. Also wurde das Idyl fast völlig neu designed. Und so siehts jetzt aus:

Waldsee_3

Hier nochmal zum Vergleich die Vorversion.

Wasserfall4Alle Versuche, das Set zu “retten”, schlugen fehl. Irgendwie ist der Setaufbau misslungen.  Die Bäume sind zu grob geraten, die Blätter zu riesig, die Baumreihen zu langweilig, der Wasserfall zu steif und das Licht zu konfus.

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.