3D Animation

The Canterville Ghost

EnglishMein aktuelles und zugleich auch bislang ambitioniertestes Projekt ist „The Canterville Ghost“, nach der Kurzgeschichte von Oscar Wilde. Es ist die erste 3D-Verfilmung des Stoffes.

Daten:


Szenenbilder

Einige Szenenbilder aus der laufenden Produktion:

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Die Vorlage

Der Film basiert auf der bekannten Kurzgeschichte „The Canterville Ghost“ von Oscar Wilde. Sie wurde erstmals im Jahr 1887 in der Londoner Zeitschrift „The Court and Society Review“ veröffentlicht und war das erste erzählerische Werk des Schriftstellers.

Zwar gibt es davon bereits mehrere Verfilmungen, doch so gut wie allen ist gemeinsam, dass sie nicht die Originalgeschichte erzählen – sondern eine „angepasste“ Fassung bieten. Selbst in der berühmtesten Verfilmung von 1944, mit Charles Laughton, Robert Young und Margaret O’Brien, attackiert das Gespenst nicht den neu eingezogenen, amerikanischen Besitzer  des Schlosses, sondern eine Gruppe US-Soldaten, die hier Quartier nehmen.

A propos „Charles Laughton“: Es sei jetzt bereits verraten, dass jener erste Darsteller des Canterville-Geists einen Cameo-Auftritt im Film hat. Wie und wo wird aber nicht verraten.


Die Umsetzung

Der Film orientiert sich streng an der Originalstory. Selbst die Dialoge sind meist wortgetreu – kommen doch so nette Sätze vor, wie „Mrs. Otis (..) was quite English, and was an excellent example of the fact that we have really everything in common with America nowadays, except, of course, language.“

Für den Stoff sprachen mehrere Gründe:

      • Die Geschichte ist frei. Oscar Wilde starb am 30 November 1900 und somit sind seine Werke mittlerweile gemeinfrei, wie es die Juristensprache so schön benamt. Man braucht also keine schlechte Geschichte zu erfinden, sondern man kann sich darauf konzentrieren eine gute möglichst interessant zu erzählen – und zwar so, dass auch diejenigen, die sie kennen, ihren Spaß dabei haben werden.
      • Sie ist spannend und komisch. Zwei Elemente, die für einen 3D-Film ideal sind. Da lässt sich gut inszenieren – von schön gruselig bis hin zu heftigem Slapstick – halt alles was sich in 3D hervorragend macht.
      • Die Art und Anzahl der Schauplätze und Protagonisten ist überschaubar. Es kommen weder kontinent-verschlingende Desaster noch riesige Kriegsheere vor. Also ein Umfang, den auch Amateure stemmen können
      • Sie spielt meist in der Nacht und in dunklen Räumen. Ein Faktum, dass nicht unerheblich ist, wenn sich die Gestaltungskünste .. äh .. nun ja .. in Grenzen halten. Eine schöne düstere Umgebung vermittelt die rechte Stimmung und verdeckt gnädig all die kleinen Fehler, die da so auftauchen können.
      • Es gibt Stimmen zur Story. Zwei Sprecher haben freundlicherweise (übrigens bereits lange vor dem Start des Filmprojekts) die Dialoge aller Charaktere eingesprochen. Und diese Sprachaufnahmen stehen jetzt jedermann, also auch für einen Film, zur Verfügung. Amateure können ja fast alles an einem 3D-Film alleine machen – Drehbuch, Kamera, Darsteller, Kulissen, Regie .. except, of course, language .. äh  .. die Stimmen.

Tja, und nicht zuletzt war es mir wichtig, dass etwas, was mich über mehrere Jahre beschäftigen würde, auch interessant genug für mich selbst ist und es über die Dauer auch bleiben wird.

So fiel die Wahl: Mr. Canterville Ghost – ihr Auftritt bitte!


Der erste Trailer


Die erstem zwei Minuten:


Filmband

Download:

Folgende Files können heruntergeladen werden:

(Diesr Teil wird im Lauf des Projekts nach und nach vervollständigt.)


Die Musik

(vollständige Fassungen, zum Anhören und Download:)

* Trailermusik :   „3 minutes to midnight“ von Greendjohn


Der Film

Trailer:
Gesamt: | MP4 (3.5 MB) | FLV (3.5 MB) |


movie-projector-55122_640Movie:
Gesamt: | mp4 (0.0 MB) | flv (0.0 MB) |

in Teilen zu ca 10 Min.
Teil 1: | mp4 (0.0 MB) | flv (0.0 MB) |
Teil 2: | mp4 (0.0 MB) | flv (0.0 MB) |
Teil 3: | mp4 (0.0 MB) | flv (0.0 MB) |


DVD-Image:
Komplette Film-DVD mit hochauflösender Bildversion und in AC3-Sound (5.1 Sourround), incl. Menüs, Kapitelsteuerung, deutschen Untertiteln und Zusatzmaterial, wie ein MakingOf und der 3D-Anaglyph-Version (für Rot/Cyan Brille).

als ISO-Disc-Image – kann z.B. mit Freeware ImgBurn , BurnAware oder Express Burn auf DVD gebrannt werden.

Gesamt: 0,0 GB (7-Zip gepackt)

In 7-Zip-Teilen: Teil1 (0,0 MB) | Teil2 (0,0 MB) | Teil3 (0,0 MB) | Teil4 (0,0 MB)


2 Antworten

  1. Florian

    Hey, ich finde das Projekt echt super!
    Vor allem macht es sogar schon Spaß den Text zur Umsetzung zu lesen, weil Du eine sehr amüsante Schreibe hast.😀
    Eigentlich schade, dass man von solchen tollen Projekten immer so wenig liest.
    Übrigens: Tag zuviel im Text -> „/>“?
    Gruß, Florian

    28. April 2011 um 21:05

    • Tja, ich wollte auch immer mal wissen, wie so eine Produktion abläuft. Hätte so was mal jemand erzählt, hätte ich mir so manches Herumprobieren sparen können.

      Also werde ich mal weiter berichten was so alles läuft .. oder auch nicht läuft. Aktuell kämpfe ich damit, das Blender 2.5 keines meiner in 2.4 erstellten blend-Files mit der bisherigen Rohschnittfassung einlesen kann. Ist das nicht toll .. ?

      PS: Danke für den Hinweis zum überflüssigen Tag. Ist korrigiert.

      29. April 2011 um 12:06

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