3D Animation

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Agent 327

agent-327-large-728x318Die Blender Foundation arbeitet an einem neuen Film: Agent 327. Das Werk soll Spielfilmlänge haben und als kommerzieller Film in die Kinos kommen.

Hauptcharakter und Story fussen auf den Comics des niederländischen Zeichners Martin Lodewijk. Als Produktionsstudio soll Fu Works mit im Boot sein.

Agent 327 gerät in eine geheimnissvolle Geschichte in der es darum geht, dass laut einm uralten Dokument, New York angeblich den Niederlanden gehören soll.

Mehr dazu auf der projekteigenen Website: agent327.com

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Der Anfang (The first 2 Min)

WHOW, jetzt habe ich mich lange nicht mehr gemeldet. Aber das Filmprojekt läuft. JAWOHL!
Ich möchte das Projekt unbedingt zu einem Abschluß bringen. Und ich arbeite zur Zeit hart daran. So .. es ist wie es ist .. sagt frei eure Meinung .. ich habe es so gut gemacht wie ich konnte.
Hier die ersten zwei Minuten. Und so kommt der 45- Minuten-Film auch raus.
(Engl.: That’s the current state of the project. I’ll end it up this year. It’s a amateure work, but i will finish it .. on what level ever. This are the first 2 min. Hope you like it.)

 


Glass Half – Der neue Film des Blender Institutes

Glass Half – Animated Short Film

Directed by: Beorn Leonard


Suzanne Awards 2015: Die Gewinner

Auch diese Jahr gab es auf der Blender Conference wieder einen Wettbewerb um die besten Arbeiten, die mit Blender erstellt wurden. Hier die Gewinner:

Best Animation: Vlad & Louise trailer by Fredman, Raul Carbo, Christophe Seux and Bruce Sicard


Best Design: Sintik by Manuel Grad and Timo Soche

Best Short: The parking lot by flojoART

Herzlichen Glückwunsch!


RenderPilot Version 2.0

Nachdem einiges an Wünschen für weiteren Features einging, ist eine neue Version des RenderPilots in Vorbereitung. Dies wird quasi die „Profiversion“ für anspruchsvolle Renderer :-). Und hier ein erster Blick auf die neue Programmversion – direkt aus der Montagehalle:
RenderPilot2
Zu den zahlreichen Neuerungen gehören u.a.:

  • Menü-Steuerung
  • Anzeige der geladenen Version von Blender
  • Anzeige der Jobliste als Tabelle
  • Anzeige der blend-File-Werte (Datum, Zeit, Blenderversion)
  • Jobs kopierbar
  • Render-Scene auswählbar
  • Camera auswählbar
  • Render-Fortschrittsanzeige mit vorausberechneter Renderdauer/-endzeit
  • Anzeige von letzter Renderdauer
  • Anzeige der dateiinternen Frame- und Outputformat-Werte
  • Verlustfreie Render-Unterbrechung mit der Möglichkeit später weiterzurendern
  • Datum/Zeit-Anzeige auch im US-Modus
  • Einscannen eines Verzeichnisses mit blend-Files in Renderjobs
  • Einlesen von Render-Batch-Dateien in Renderjobs
  • Ausgabe von Joblisten in Render-Batch-Dateien
  • Fehlerkontrolle für Renderer

Somit wurden viele der User-Vorschläge umgesetzt und eine Menge an neuen, hoffentlich nützlichen Features hinzugefügt. Damit dürfte RenderPilot zu den entsprechenden Batch-Rendersteuerungen kommerzieller Programme aufgeholt haben – oder sie sogar hinter sich lassen 🙂

Die neue Version ist übrigens absolut dateikompatibel zur Vorversion, kann also vorhandene Joblisten verarbeiten.


Ähmm … Hollywooooooas?

Darf man mal etwas (ein klitzeklein bisschen) Stolz zeigen? Ne! … oooooder doch mal nur ganz wenig? Ach was solls!

Nun normalerweise vermutet man ja hinter so etwas stets „n‘ blöden Scherz“. Hm, nur wenn’s sich dann plötzlich als wahr herausstellt, ist man doch recht baff! Und etwas stolz. Aber ja doch …

RenderPilotWie? Um was es geht? Ach so ja: Soeben habe ich erfahren, dass die merkwürdigen eMails der letzten Tage tatsächlich echt waren. RenderPilot wird zur Zeit von einer VFX-Firma in Hollywood (resp. Burbank) eingesetzt. Das Programm wurde da von jemandem (Name sag ich nicht!) eingebracht, der als Visual Effects Artist bereits bei Sin City, The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor oder Life of Pi dabei war. Schau mal an!

Also, irgendwie ist das ein wunderschöner Tag heute, nicht wahr?!


Layerbelegung

Im lauf meiner Arbeit mit Blender hat sich für mich da eine klare Aufteilung der Layer ergeben. Sie ist für die (äh . .na ja .. meine 🙂  ) Anforderungen der Animation optimiert.

Layerbelegung

Auf dem Layer Light/General befinden sich alle „festen“ Lichter und auf Light/Special die animierten (Helligkeit, Farbe, Position, etc), damit letztere leichter zu finden sind. Zusätzlich können Lichter auch auf den gesonderten Set-Layern sein (für Layer-Only Lamps). Auch auf den Charakter-Layern können Führungslichter für die einzelnen Charaktere sein. Diese sind ebenfalls meist  Layer-Only Lamps.


„The Art of Happiness“- Bester europäischer Animationsfilm 2014

Die European Film Academy wählte „The Art of Happiness (L’arte della felicità)“ von Alessandro Rak (ITA) zum besten europäischen Animationsfilm des Jahres 2014.  

Die Konkurenz bestand aus „Jack and the Cuckoo-Clock Heart (Jack et la mécanique du coeur)“ von Mathias Malzieu und Stéphane Berla (FRA)

und „Minuscule – Valley of the Lost Ants (Minuscule – La vallée des fourmies perdues)“ von Hélène Giraud und Thomas Szabo (BEL/FRA).  


Die Sache mit der Ölflasche

Ich bin noch dabei, die Szenen zu ‚finishen‘. Insbesonders die Animation braucht noch einiges an Politur. Dennoch will ich mal etwas mehr vom Film zeigen. Hier die Szene, in der das Gespenst seinen ersten Versuch startet die Parvenüs zu ertschrecken:  Die Sache mit der Ölflasche …


A tribute to Hayao Miyazaki

Ein Tribute an den großen japanischen Trickfilm-Regisseur Hayao Miyazaki, Schöpfer von Werken wie „Chihiros Reise ins Zauberland“, „Prinzessin Mononoke“ oder „Das wandelnde Schloss“. In einer 8-Bit-Videospiel-Optik lässt Pablo Fernandez Eyre aus Los Angeles einige Figuren von Miyazaki wieder auftreten: [vimeo http://vimeo.com/104063954 w=590&h=332]


Es wird weiter getrickst

Noch arbeite ich an der Verbesserung der Animationen.  Inbesondere die Effekte machen noch einiges an Arbeit.

Zumindest sind die Sets final. Auch wenn diese zum Teil recht umfangreich geraten sind. Hier mal das Set des Kellergewölbes von Schloss Canterville.

Katakombe_400


21. Internationales Trickfilm-Festival Stuttgart

Es ist mal wieder soweit: 21. Internationales Trickfilm-Festival Stuttgart vom 22. – 27. April 2014. Sechs Tage lang gibt es animierte Kurz- und Langfilme aller Genres. Das Stuttgarter Festival hat sich zu einem der international wichtigsten Events rund um den getricksten Film gemausert.

Sehr schön finde ich die Einladungstrailer: „Plot-O-Matic“ – so einfach ist es also einen Trickfilmstoff zu finden:  Mehr davon? Bitte sehr:  
Die Werke stammen von Florian Werzinski und Iring Freytag (Filmakademie Baden-Württemberg).


Stachelbeere mit Schafen

Die Blender-Foundation startet ihr bislang ehrgeizigstes Projekt, ein 3D-Animationsfilm in Spielfilmlänge. Deckname „Gooseberry“ (Stachelbeere). Bei den Protagonisten scheint es sich um abenteuerlustige Schafe zu handeln: GooseberryMovieArtwork1 Erstellt wird der Film von einem Dutzend Blender-Animationsstudios, die sich über den gesamten Globus verteilen. Gemeinsam arbeiten 80 Vollzeitkräfte etwa 18 Monate an den Projekt. Regisseur ist Mathieu Auvray und Produzent Ton Roosendaal. Finanziert wird der Film über Crowdfunding, siehe Gooseberry-Site.

Und einen Teaser gibt es auch schon:

NACHTRAG: Da beim Crowdfunding die erwartete Anzahl an Ünterstützern, respektive an Geldes, dann doch nicht zustande kam, wurde das Projekt überarbeitet. Es wird nun eine Kurzfilm und der entsteht in Amsterdam.


Ein Touch von „Vom Winde verweht“

Lange habe ich schon nichts mehr geschrieben hier im Blog. Aber das nur weil ich mittlerweile fast täglich an der Fertigstellung des Films arbeite. Am letzten Wochenende wurde dann auch die kleine Szene mit dem Begräbniszug endlich fertig.  Beerdigung3
Sie ist nur klein, so an die 12 Sekunden, aber immerhin laufen 10 Personen dem Leichenwagen hinterher, dazu noch zwei auf dem Kutschbock sitzenze Lakaien sowie zwei dahintrottende Pferde. Ne Menge Walkcycles. Das ganze findet im Abendrot statt, was mich beim Betrachten der Szene irgendwie an eine ähnliche Einstellung aus „Vom Winde verweht“ erinnerte. Na ja, eine Abschiedsszene darf auch etwas Kitsch wagen.


Blender Conference 2013 / Suzanne Award

Auch In diesem Jahr wird wieder die Blender Conference in Amsterdam veranstaltet. Neben einer großen Veranstalltungsreihe mit über 50 Vorträgen, bzw, Workshops findet auch das Suzanne Award / Animation Festival statt. Blender Filmemacher können ab sofort ihre Werke einreichen. Alle Informationen dazu gibts hier: http://suzanne.myblender.org.

Suzanne Award

Suzanne Award

Deadline ist der 16. October 2013.

Die besten Filme werden in einem 90-minütigen Programm im Kino „De Balie“ präsentiert. Eine Juri zeichnet die allerbesten in den Kategorien

1. Best short film
2. Best character animation
3. Best designed short film

mit dem Suzanne Award aus.

Die Gewinner des letzten Jahres finden sich hier.


Annecy 2013 – Die Gewinner

Die Juroren und das Publikum haben entschieden und die Presiträger des diesjährigen Animationsfilmfestivals stehen fest:

Bester Langfilm
Rio 2096: A Story of Love and Fury“,  BRAS, von Luiz Bolognesi. Hier der Trailer:

Publikumspreis Langfilm
„O Apóstolo“ ,ESP, von Fernando Cortizo Rodriguez. Hier der Trailer:

Bester Kurzfilm
Subconscious Password“ (Jeu de l’inconscient), CAN, von Chris Landreth.
SubPasswordFür Trailer Bild anklicken oder hier:
http://www.nfb.ca/film/subconscious_password/trailer/subconscious_password_trailer


Blender-User von Hollywood engagiert

RhaKaleb Lechowski, aus dem beschaulichen Gammelshausen (b. Göppingen), Student an der MDH Berlin, schuf den Kurzfilm „R’ha„. Wie er in Blendernation am 12.01.13 schrieb: „Mainly I worked with Maya, but used Blender and zBrush for the modeling. I sat at the compositing with Nuke and After Effects – supported by Photoshop.“

Jetzt hat Hollywood den deutschen Filmstudenten verpflichtet. „R’ha“ soll ein Kinofilm werden. Er ist als ein VFX-lastiger Liveactionfilm geplant und die Dreharbeiten sollen in Europa stattfinden. Die VFX-Studios sollen ebenfalls aus Mittel- und Osteuropa kommen. Als Produzenten fungieren Rick McCallum (früher Lucasfilm -> neue Star Wars Trilogie) und Steve Tzirlin (früher Lucasfilm -> Star Wars: Clone Wars). Bericht dazu im Hollywoodreporter.

Gratulation! Selten wird ein Student noch vor dem Studienende weg-engagiert! Hier Kaleb Lechowski’s Film:


Na, wo haben wirs denn?

In seinem Lager für Gruseliges hat das Gespenst so einiges in petto. Wo waren nochmal die Schrumpfköpfe und die Leichentücher? Na ja, mal sehen ob er es bei der Beleuchtung findet. Ich bin immer noch dabei die Animationen zu überarbeiten und die Ausleuchtung zu korrigieren.
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Wenns auf meinem Monitor gut aussieht, kanns auf einem anderen mal wieder zu dunkel sein. Na ja .. ich arbeite dran.


Atomare Animation

IBM Research, Almaden, erstellte eine Animation mit den bislang kleinsten, je verwendeten Bildpunkten: CO-Moleküle  (Carbon Monoxide Molecules/Kohlenmonoxid). Dies sind jeweils zwei aufeinander sitzende Atome aus Kohlenstoff und Sauerstoff. Mittels eines Tunnel-Raster-Microskops, dessen Abtastspitze auch nur ein Atom breit ist, wurden einzelbildweise die Atompaare versetzt und dann mittels gleicher  Technik als Filmbild abgetastet. Das Ergebnis ist eine Amination mit dem Titel „A Boy and His Atom“:


Wo Licht ist, ist auch …

Hier mal wieder ein kleines Update aus der Filmproduktion 🙂 Immer noch plage ich mich mit der Ausleuchtung dunkler Szenen. Nachdem ich beschlossen hatte, alles generell etwas heller auszuleuchten, damit man auch auf dunkler kalibrierten Bildschirmen etwas sieht, gibt es immer wieder Überraschungen. Zum Beispiel hier: CantervilleGhost_Film_OtisBedroom2Dies ist das Schlafzimmer von Mr. und Mrs. Otis. Nachdem ich zusätzliche Scheinwerfer eingefügt hatte, waren plötzlich unerwünschte Schatten da. Seit wann wirft denn eine leuchtende Petroleumlampe einen Schatten (links unter dem Bilderrahmen) ?

Uff .. da werde ich wohl mit der Umverteilung der Kulissen auf verschiedene Layer arbeiten müssen – plus getrennter (Layer-Only) Ausleuchtungen. Ob der Zuschauer es später zu würdigen weiß, welch kniffelige und langwierige Arbeit auch in einer nur 15 Sekunden langen Szene liegen kann?

Also husch, husch, raus aus dem Bett. Wir bauen das Schlafzimmer um …